Delfine sind Säugetiere, die ihr ganzes Leben im Meer verbringen.
Sie gehören zu den Zahnwalen. Mit 40 Arten gehören sie zur
größten Familie der Wale. Sie sind in allen Meeren
verbreitet.
Sie haben eine ideale Körperform, um sich im Wasser schnell
fortzubewegen. Ihre Länge beträgt zwischen 1, 5 und 4 Metern.
Die
Vorderbeine sind zu Brustflossen umgebildet. Mit dem kräftigen
Schwanz schlagen sie auf und ab, um vorwärts zu schwimmen. Sie
erreichen damit Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h. Zum Steuern
benutzen sie die Brustflossen und die Rückenflosse.
Sie atmen wie Menschen durch eine Lunge. Deshalb müssen sie
regelmäßig an die Oberfläche kommen. Delfine
können bis zu einer Stunde unter Wasser bleiben und bis zu 300 m
tief tauchen. Delfine leben in Gruppen zusammen und suchen gemeinsam Nahrung. Sie
verständigen sich durch eine eigene Sprache aus Knacken,
Quietschen und Pfeifen.
Sie sind sehr gelehrig und kontaktfreudig. Aufgrund ihrer Intelligenz
werden sie z. B. beim Militär zur Ortung von Seeminen ausgebildet.
Auch für die Therapie schwerkranker Menschen können die
Tümmler eingesetzt werden. Der Körperkontakt mit dem Tier
löst beim Patienten ein Wohlbefinden aus und unterstützt den
Heilungsprozess.