Wohin mit dem Abwasser?

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WOHIN MIT DEM ABWASSER?

JAHRHUNDERTE HINDURCH HAT MAN DAS ABWASSER IM BODEN VERSICKERN LASSEN ODER IN DIE FLIEßENDEN GEWÄSSER ABGELEITET UND DER NATÜRLICHEN SELBSTREINIGUNGSKRAFT VERTRAUT.

BEI DER HEUTIGEN BESIEDLUNGS- UND INDUSTRIEDICHTE WÄREN ABER DIE GEWÄSSER DAMIT WEIT ÜBERFORDERT.

IN DEUTSCHLAND FALLEN PRO TAG CA. 20 MILLIONEN KUBIKMETER ABWASSER AN.
ZUM SCHUTZ DER GEWÄSSER VOR BELASTUNGEN MÜSSEN DIE GROßEN ABWASSER-MENGEN IN FACHGERECHT GEBAUTEN KANALISATIONEN UND IN KLÄRANLAGEN GESAMMELT UND GEREINIGT WERDEN.

DURCH DEN BAU VON KLÄRANLAGEN KÖNNEN DIE ABWÄSSER VOR DER EINLEITUNG IN DIE FLÜSSE MECHANISCH, BIOLOGISCH UND CHEMISCH SO BEHANDELT WERDEN, DASS SIE DIE UMWELT WENIGER STARK BELASTEN. DOCH DIE BESTEHENDEN MÖGLICHKEITEN REICHEN BEI WEITEM NICHT MEHR AUS.

WEGEN DEUTLICHER ÜBERSCHREITUNG DER GESETZLICHEN GRENZWERTE MÜSSEN VIELE GEMEINDEN IHRE ANLAGEN UMRÜSTEN ODER ERWEITERN.

TROTZ GROßER FORTSCHRITTE IN DEN LETZTEN JAHREN HAT MAN ERKANNT, DASS WEITERE MAßNAHMEN ERFORDERLICH SIND, UM DIE GEWÄSSER VOR VERSCHMUTZUNG ZU SCHÜTZEN.

(nach "Abwasser im Klartext" Broschüre der ATV)

Jahrhunderte hindurch hat man das bwasser im oden ersickern lassen oder in die ließenden ewässer abgeleitet und der atürlichen elbstreinigungskraft vertraut.
Bei der eutigen esiedlungs- und ndustriedichte wären aber die ewässer damit eit überfordert.
n eutschland fallen ro ag ca. 20 illionen ubikmeter bwasser an.
um chutz der Gewässer vor elastungen müssen die großen bwassermengen in achgerecht ebauten analisationen und in Kläranlagen gesammelt und ereinigt werden.
Durch den au von läranlagen können die Abwässer vor der Einleitung in die Flüsse echanisch, iologisch und hemisch so behandelt werden, dass sie die mwelt weniger stark elasten. Doch die estehenden öglichkeiten reichen bei eitem nicht mehr aus.
Wegen eutlicher berschreitung der esetzlichen renzwerte müssen viele emeinden ihre Anlagen mrüsten oder rweitern.
Trotz roßer ortschritte in den etzten Jahren hat man rkannt, dass weitere aßnahmen erforderlich sind, um die Gewässer vor erschmutzung zu schützen.